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ISBN
978-3-86881-032-5
Seiten
320
Erschienen am
11. 05. 2009
Leseprobe
Inhalt
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Preis
24,90 Euro
Versandkostenfrei in DE
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Amerika steht am Scheideweg seiner Geschichte. Nach acht Jahren unter George W. Bush, nach einem desaströsen Krieg im Irak, nach dem Zusammenbruch der US-Wirtschaft hat das amerikanische Volk den Wechsel gewählt. Diese Sehnsucht nach Wandel hatten alle Präsidentschaftsbewerber im Wahljahr 2008 auf ihre Fahnen geschrieben. Sie predigen den gütigen statt den strafenden Gott. Sie setzen auf Hoffnung statt Zweifel. Sie sprechen von Selbstbesinnung statt von Selbstgerechtigkeit. Die Nation ist dabei, sich neu zu erfinden. Diesen Wechsel haben die Amerikaner aber schon oft in ihrer Geschichte geübt und stets hilft ihnen der Blick zurück auf die Tugenden aus der Pionier- und Gründerzeit. Die Amerikaner geraten leicht ins Schwärmen, wenn sie von ihren Idealen reden: Freiheit und die freie Entfaltung der Persönlichkeit, Menschenwürde und Menschenrechte, Chancengleichheit und Toleranz. Immer wenn die Amerikaner aber feststellen, dass sie sich zu weit von diesen Gründeridealen entfernt haben oder sogar ideologisch verrannt haben, setzt ein politischer und sozialer Korrekturmechanismus ein. Die andere Religion, die andere Meinung, die andere Hautfarbe, das andere Geschlecht, der Parteirebell ja sogar der Störenfried haben Aufwind, bringen Aufbruchstimmung in verkrustete oder veraltete Strukturen und Denkweisen. Die Veränderung der Gesellschaft und ihrer Normen erfolgt dabei in atemberaubendem Tempo. John Kornblum und Dieter Kronzucker analysieren den Status Quo, erläutern die Befindlichkeit und das Selbstverständnis der Amerikaner und wagen den Blick in die Zukunft der USA unter ihrem neuen Präsidenten, eine Zukunft, die auch für die Europäer von entscheidender Bedeutung ist. Denn nicht nur unsere Wirtschaft hängt von einem prosperierenden Amerika ab - das Gefüge der politischen Welt liegt in den Händen des neuen Präsidenten Barack Obama. Die Hoffnung, die er beschwört, ist auch die Hoffnung auf eine neue Partnerschaft zwischen Alter und Neuer Welt. Wird er es schaffen, die USA vor dem Untergang zu bewahren oder wird die 'größte Nation der Erde' die gesamte westliche Welt mit in den Abgrund reißen?
Dieter Kronzucker ist einer der bedeutendsten deutschen Fernsehjournalisten und Buchautoren. Der promovierte Philosoph war als Korrespondent unter anderem in Spanien, Portugal, Nordafrika, mehreren Ländern Asiens und Lateinamerikas sowie in den USA tätig und moderierte für die ARD den Weltspiegel. Für das ZDF gründete er das heute-journal, die erfolgreichste deutsche Nachrichtensendung, ehe er 1991 zu Sat1 wechselte. Auf N24 moderiert er seit 2004 das Doku-Format Kronzuckers Kosmos. Bis 2007 war er außerdem Professor für Fernsehjournalismus und Dokumentation an der Hochschule für Film und Fernsehen in München. Dieter Kronzucker ist einer der profiliertesten Kenner der US-Politik.
John C. Kornblum ist einer der profiliertesten und erfolgreichsten US-Diplomaten der letzten Jahrzehnte. Seit den 1960er-Jahren gehört er zu den wichtigsten Beratern der amerikanischen Außenpolitik und war mehrfach als Gesandter in Deutschland tätig, zuletzt als US-Botschafter in Berlin. Als ständiger Gesandter der USA bei der NATO und als Botschafter bei der KSZE hat Kornblum die europäisch-amerikanischen Beziehungen entscheidend mitgestaltet. Während der Präsidentschaft von Bill Clinton spielte er eine tragende Rolle bei der Bewältigung des Bosnien-Konflikts sowie für eine neue europäische Sicherheitspolitik. Kornblum wurde vielfach ausgezeichnet und ist eine der wichtigsten Stimmen zu transatlantischen Fragen.
»Zwei wahre Kenner bringen uns die amerikanische Nation in ihrer wandlungsfähigen Kraft und Zukunftsoffenheit näher, die für uns alle so wichtig ist.«
Richard von Weizsäcker; Bundespräsident a.D.
»Wohin steuert die Weltmacht unter ihrem neuen Präsidenten? Wie tickt Amerika? Spannende Einblicke von zwei versierten Amerika-Kennern.«
Marietta Slomka, Moderatorin des heute-journals im ZDF
»Was Kornblums und Kronzuckers Buch neben den erwähnten Vorzügen auszeichnet, ist der direkte Zugang zu den Menschen in den Vereinigten Staaten, die Einfühlsamkeit und die den Leser hinführende, vorsichtig-tastende Suche nach den Beweggründen der Millionen von Wählern, die aus einem Nobody den seit John F. Kennedy vermutlich mit den größten Erwartungen ins Amt getragenen Präsidenten der USA machten.«
www.tagesspiegel.de, 29.04.2009
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